Aktuelle Forschungsergebnisse und Publikationen

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Die internationalen Bilanzierungsrichtlinien (IFRS for SME)

Prof. Dr. Füllbier, Rolf Uwe; Prof. Dr. Windthorst, Kay (2017)

 

"Familienunternehmen sind die am häufigsten vorkommende Unternehmensform weltweit. Trotzdem sind nach wie vor nicht sie Leitbild der westlichen Ökonomien, sondern Großkonzerne in anonymem Streubesitz. Dies hat zur Folge, dass eine Vielzahl von Gesetzen und Regelungen an ihren spezifischen Bedürfnissen vorbeigehen. Als ein Beispiel hierfür kann die Entwicklung der Internationalen Rechnungslegungsstandards für kleinere und mittlere Unternehmen (IFRS for SMEs) gelten, deren konkrete Auswirkungen auf die Familienunternehmen selbst sowie daraus abgeleitete Implikationen für den Gesetzgeber in der vorliegenden Studie dargestellt werden. Noch sind die IFRS for SMEs nicht verpflichtend, denn einzig kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen in Deutschland seit 2005 nach den IFRS Standards bilanzieren. Daneben gibt es eine große Anzahl von Familienunternehmen, für die weder Full IFRS noch IFRS-SME geeignet sind. Die vorliegende Studie greift diese Problematik auf und analysiert Hintergründe, vor denen die standardsetzenden Organe ihre Regelungen entwickelt haben. Ein weiterer Themenkomplex hinterfragt die Sinnhaftigkeit der Standards: Inwieweit entsprechen die IFRS for SMEs überhaupt den Bedürfnissen der Familienunternehmen? Ist nicht beispielsweise alleine die den IFRS wesentliche Fair-Value-Bewertung an sich gerade für Familienunternehmen irrelevant, deren strategische Ausrichtung auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit abzielt, und deren Wert damit nicht abgebildet werden kann? Und welche Adressaten sollen mit den IFRS for SMEs informiert werden: Die Familie, die in der Regel nicht nur Eigentümer, sondern auch in der Führung verantwortlich ist? In einem weiteren Teil der Studie schließlich werden auch die konkreten Folgen und Auswirkungen der IFRS-Standards for SMEs für die Familienunternehmen dargestellt."

Einen Auszug der Publikation finden Sie unter: hier

Die Leasingbilanzreform als Herausforderung für die Unternehmensführung.

Prof. Dr. Füllbier, Rolf-Uwe; Scharf, Christina (2017)

Mit FRS 16 als neun Standard zur Leasingbilanzierung in der internationalen Rechnungslegung geht nicht nur eine deutlich veränderte Bilanzierung von Leasingverhältnissen einher. Die Bilanzwirksamkeit nahezu sämtlicher Leasingverträge und die damit einhergehenden Anforderungen an Ansatz, Erst- und Folgebewertung sowie Offenlegung haben für die betroffenen Unternehmen als Leasingnehmer Implikationen, die über die eigentlichen Änderungen in der Bilanz- und Erfolgsrechnung weit hinaus gehen.

Wiedereinführung der Vermögensteuer

Verfassungsrechtliche Bindungen für den Gesetzgeber, Relevanz und Gestaltungsspielräume für Familienunternehmen

Dr. Frank-Michael Schwarz, 2017

Die Wiedereinführung der Vermögensteuer ist regelmäßig Gegenstand kontroverser Diskussionen, die jedoch nicht selten die konkrete Belastungssituation von Unternehmen und die verfassungsrechtlichen Bindungen des Gesetzgebers außer Acht lassen.

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Sicherung des Familieneinflusses in Familienunternehmen

Symposium der Forschungsstelle für Familienunternehmen der Universität Bayreuth am 6./7. Oktober 2016

Prof. Dr. Knut Werner Lange, Prof. Dr. Kay Windthorst (Hrsg.), 2017

Der Tagungsband dokumentiert den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Einflusses der Familie in Familienunternehmen und dient zugleich dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis.

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Die Rechtspraxis von Beiräten in Familienunternehmen

Eine quantitative und qualitative Untersuchung von 34 Familienunternehmen zu Statuten ihres Beirats oder Aufsichtsrats

Dr. Philipp Barsch, 2017

Der Beirat ist Produkt gesellschaftsvertraglicher Gestaltungsfreiheit, gleich ob er berät oder auch aufsichtsratsähnlich die Geschäftsführung kontrolliert. Da es keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften für Beiräte in Familienunternehmen gibt, sind die Erscheinungsformen sehr heterogen.

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Mittelstand und Familienunternehmen bilanzieren anders!

Argumente aus der Grundlagenforschung gegen eine Harmonisierung ihrer Rechnungslegungsvorschriften in der EU und darüber hinaus

StB Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, 2015

Die Forschung im Bereich der Rechnungslegung, gerade die empirische Forschung, konzentriert sich gerne auf kapitalmarktorientierte Unternehmen. Hier ist die Datenverfügbarkeit in hohem Maße gegeben und Auswirkungen der Rechnungslegung auf die Anleger lassen sich über Kapitalmarktreaktionen gut messen. Diese Auswirkungen interessieren schon deshalb, weil kapitalmarktorientierte Unternehmen ihre Kapitalmarktkommunikation in der EU und in vielen Wirtschaftsräumen weltweit auf die sog. International Financial Reporting Standards (IFRS) ausrichten. Diese IFRS zielen allein auf entscheidungsrelevante Informationen für die Anleger.

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Herausforderungen für den Gesetzgeber bei der Anpassung des Erbschaftsteuerrechts an das Urteil des BVerfG vom 17.12.2014

Die gesetzliche Neuregelung der Erbschaft-/Schenkungsteuer ist eines der zentralen Themen dieses Jahres für Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Wie Sie sicher wissen, ist diese Neuordnung durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 notwendig geworden. Nachdem diese Entscheidung von Familienunternehmen zunächst durchaus positiv bewertet worden ist, mehren sich inzwischen die Anzeichen, dass die Neuregelung des Erbschaftsteuergesetzes gerade für größere Unternehmen mit erheblichen Nachteilen gegenüber dem bisherigen Verschonungskonzept verbunden sein könnte. 

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Nachfolgeplanung in Familienunternehmen

Prof. Dr. Stefan Leible, Prof. Dr. Kay Windthorst (Hrsg.), 2014

Für Familienunternehmen jeder Größe ist die Planung der Unternehmensnachfolge eine äußerst wichtige Aufgabe. Sie sichert nicht nur den Fortbestand des Unternehmens in der nächsten Generation, sondern beeinflusst auch das Zusammenwirken der Familiengesellschafter mit der Unternehmensführung sowie das Verhältnis zu den verschiedenen Stakeholdern, etwa den Kreditgebern.

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IHK-Studie zum Ehrbaren Kaufmann

Kleine und mittlere Unternehmen verfolgen keinen systematischen Ansatz zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung

Prof. Dr. Dr. Alexander Brink, 2015

Unter dem Titel „Verantwortung lohnt sich“ hat die IHK für München und Oberbayern im Februar die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Rolle und Bedeutung des Ehrbaren Kaufmanns veröffentlicht. Mittels einer Online-Befragung, an deren Konzeption Prof. Dr. Dr. Alexander Brink federführend beteiligt war, gaben 241 Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen Auskunft darüber, ob und wie das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns ihr unternehmerisches Handeln prägt. Aus den Erkenntnissen der Studie werden konkrete Leitsätze zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung abgeleitet, die v.a. mittelständischen Unternehmen Orientierung geben sollen.

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Die Welt so schön lassen, wie sie ist

Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: Frankenpost, 27. November 2014, S. 23

Wertebewusstsein und soziale Verantwortung - warum meist nur die Familienunternehmen halten, was sie der Öffentlichkeit versprechen.

Es ist eine nüchterne Analyse:"Unter den mentalen Effekten der Globalisierung ragt die Tatsache hervor, dass sie das ständige Rechnen mit dem fernen Andenken, dem unsichtbaren Konkurrenten, zur Norm erhoben hat", formulierte der bedeutendste zeitgenössische, deutsche Philosoph Peter Sloterdijk bereits vor knapp 10 Jahren.

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