Aktuelle Forschungsergebnisse und Publikationen

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Mittelstand und Familienunternehmen bilanzieren anders!

Argumente aus der Grundlagenforschung gegen eine Harmonisierung ihrer Rechnungslegungsvorschriften in der EU und darüber hinaus

StB Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, 2015

Die Forschung im Bereich der Rechnungslegung, gerade die empirische Forschung, konzentriert sich gerne auf kapitalmarktorientierte Unternehmen. Hier ist die Datenverfügbarkeit in hohem Maße gegeben und Auswirkungen der Rechnungslegung auf die Anleger lassen sich über Kapitalmarktreaktionen gut messen. Diese Auswirkungen interessieren schon deshalb, weil kapitalmarktorientierte Unternehmen ihre Kapitalmarktkommunikation in der EU und in vielen Wirtschaftsräumen weltweit auf die sog. International Financial Reporting Standards (IFRS) ausrichten. Diese IFRS zielen allein auf entscheidungsrelevante Informationen für die Anleger.

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Herausforderungen für den Gesetzgeber bei der Anpassung des Erbschaftsteuerrechts an das Urteil des BVerfG vom 17.12.2014

Die gesetzliche Neuregelung der Erbschaft-/Schenkungsteuer ist eines der zentralen Themen dieses Jahres für Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Wie Sie sicher wissen, ist diese Neuordnung durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 notwendig geworden. Nachdem diese Entscheidung von Familienunternehmen zunächst durchaus positiv bewertet worden ist, mehren sich inzwischen die Anzeichen, dass die Neuregelung des Erbschaftsteuergesetzes gerade für größere Unternehmen mit erheblichen Nachteilen gegenüber dem bisherigen Verschonungskonzept verbunden sein könnte. 

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Nachfolgeplanung in Familienunternehmen

Prof. Dr. Stefan Leible, Prof. Dr. Kay Windthorst (Hrsg.), 2014

Für Familienunternehmen jeder Größe ist die Planung der Unternehmensnachfolge eine äußerst wichtige Aufgabe. Sie sichert nicht nur den Fortbestand des Unternehmens in der nächsten Generation, sondern beeinflusst auch das Zusammenwirken der Familiengesellschafter mit der Unternehmensführung sowie das Verhältnis zu den verschiedenen Stakeholdern, etwa den Kreditgebern.

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IHK-Studie zum Ehrbaren Kaufmann

Kleine und mittlere Unternehmen verfolgen keinen systematischen Ansatz zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung

Prof. Dr. Dr. Alexander Brink, 2015

Unter dem Titel „Verantwortung lohnt sich“ hat die IHK für München und Oberbayern im Februar die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Rolle und Bedeutung des Ehrbaren Kaufmanns veröffentlicht. Mittels einer Online-Befragung, an deren Konzeption Prof. Dr. Dr. Alexander Brink federführend beteiligt war, gaben 241 Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen Auskunft darüber, ob und wie das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns ihr unternehmerisches Handeln prägt. Aus den Erkenntnissen der Studie werden konkrete Leitsätze zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung abgeleitet, die v.a. mittelständischen Unternehmen Orientierung geben sollen.

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Die Welt so schön lassen, wie sie ist

Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: Frankenpost, 27. November 2014, S. 23

Wertebewusstsein und soziale Verantwortung - warum meist nur die Familienunternehmen halten, was sie der Öffentlichkeit versprechen.

Es ist eine nüchterne Analyse:"Unter den mentalen Effekten der Globalisierung ragt die Tatsache hervor, dass sie das ständige Rechnen mit dem fernen Andenken, dem unsichtbaren Konkurrenten, zur Norm erhoben hat", formulierte der bedeutendste zeitgenössische, deutsche Philosoph Peter Sloterdijk bereits vor knapp 10 Jahren.

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Verantwortung ist immer an Menschen gebunden

Interview mit Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: FAZ, 21. November 2014

Frage: Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeitsberichte, Corporate Citizenship: Großkonzerne widmen sich öffentlichkeitswirksam dem Thema "unternehmerische Verantwortung". Hat die Marketingabteilung ein neues Spielfeld für sich entdeckt, oder steckt da mehr dahinter?

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Anmerkung zu BGH v. 13.5.2014 – II ZR 250/12 (Testamentsvollstreckung an Kommanditanteilen; Trennung zwischen gesellschafts- und erbrechtlicher Ebene)

Prof. Dr. Jessica Schmidt, LL.M, veröffentlicht in: WuB II G. § 47 GmbHG 1.14, S. 475 - 478

Anmerkung

1. Mit dem vorliegenden Urteil hat der BGH eine Reihe wichtiger Fragen im höchst komplexen Problemfeld der Testamentsvollstreckung an Kommanditanteilen geklärt und dabei insbesondere dezidiert herausgearbeitet, dass im Hinblick auf die Rechte und Pflichten von Testamentsvollstrecker und Erben strikt zwischen der gesellschaftsrechtlichen und der erbrechtlichen Ebene zu trennen ist. 

2. Das Urteil bestätigt zunächst erneut die - vom RG noch verneinte (vgl. RGZ 172, 199, 203) - prinzipielle Zulässigkeit der Dauertestamentsvollstreckung an Kommanditanteilen (vgl. grundlegend bereits BGH WM 1989, 1331 = WUB II F. § 161 HGB 3.89 Deuchler = NJW 1989, 3152, 3154; s. ferner BGH WM 2012, 658 = NZG 2012, 385).

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Unternehmensnachfolge in Personengesellschaften

Prof. Dr. Jessica Schmidt, LL.M / Florian Lebküchler, veröffentlicht in: Ad Legendum 05/2014, S.347 - 353

A. Einführung


Die Nachfolge im Falle des Todes eines Gesellschafters ist einer der schwierigsten Problemkomplexe bei Personengesellschaften. Denn hier kollidieren zwei Rechtsmaterien: Das vom Prinzip der Universalsukzession geprägte Erbrecht einerseits und das Gesellschaftsrecht mit seiner ganz eigenen Spezifika andererseits. Noch weiter verkompliziert wird dieses Gemengelage dadurch, dass in der Praxis i.d.R. insbesondere wirtschaftliche, steuerliche und psychologische Aspekte (Stichwort: familieninterne Konflikte ) eine ganz erhebliche Rolle spielen. Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolge bei GbR, oHG und KG.

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Familie ist die emotionalste Beziehung

Warum scheitern viele Unternehmer bei der Regelung der Nachfolge? - Interview mit  Professor Lange

Nicht immer scheitern Unternehmer an schlechten Umsätzen und Erträgen. Findet sich kein Nachfolger, ist der Betrieb am Ende. Warum scheitern viele Unternehmer gerade an der Nachfolge-Frage? Wir sprachen mit dem Bayreuther Professor Knut Werner Lange, dessen Lehrstuhl sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt.

Vier von zehn Unternehmen scheitern bei dem Versuch, ihren Betrieb in jüngere Hände zu übergeben, sagt der DIHK. Warum so viele?

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Pflichtteil als Gestaltungsgrenze bei der Nachfolge in Personengesellschaften (II)

Prof. Dr. Knut Werner Lange, veröffentlicht in: ZErb 2014 Heft 5, S. 121 - 125 

Der zweite Teil des Beitrags befasst sich mit dem Ausschluss von Abfindungsansprüchen in Personengesellschaften. Dabei stehen die Ziele und die Zulässigkeit der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf das Pflichtteilsrecht enterbter Angehöriger im Zentrum. Wie schon im ersten Teil des Aufsatzes (ZErb 2014, 97) muss das Spannungsfeld zwischen Personengesellschafts- und Erbrecht untersucht werden, da der Abfindungsanspruch vererblich ist und damit Nachlassbestandteil werden kann.

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